Die neuen Machthaber in Teheran gehen Risiken ein, die Khamenei vermieden hat, aber auch Washington und Tel Aviv irrten sich, als sie glaubten, sie könnten den Iran schwächen, ohne eine Krise auszulösen, die nun den gesamten Nahen Osten bedroht...
Über drei Jahrzehnte lang verfolgte Ali Khamenei eine klare Überlebensstrategie für die Islamische Republik: den Westen herauszufordern, Gegner einzuschüchtern, den regionalen Einfluss auszuweiten, aber niemals die Grenze zu überschreiten, die zu einem direkten und unkontrollierbaren Konflikt führen könnte. Er verstand, dass Irans Macht nicht allein in seinen Raketen oder seinen regionalen Verbündeten lag, sondern vor allem in seiner Fähigkeit, Krisen zu bewältigen, ohne das Land in einen Krieg zu stürzen, der die Existenz des Regimes selbst gefährden könnte.
Heute scheint diese Philosophie einem deutlich riskanteren Ansatz zu weichen. Die neue Generation iranischer Führungskräfte zeigt eine Bereitschaft, Risiken einzugehen, die Khamenei trotz seiner harten Rhetorik als zu kostspielig erachtet hätte. Anstelle strategischer Geduld gewinnt die Logik der direkten Konfrontation an Bedeutung. Anstelle langfristiger Kalkulation dominieren schnelle Reaktionen und Machtdemonstrationen.
Dies ist nicht einfach eine Folge des Wechsels an der Staatsspitze. Es spiegelt vielmehr einen tiefgreifenden Wandel der Machtzentren in Teheran wider. Nach aufeinanderfolgenden Militärputschen und den Erschütterungen, die das Regime erlitten hat, hat sich die Entscheidungsgewalt zunehmend auf die Sicherheitseliten und die Revolutionsgarde verlagert – Institutionen, die Diplomatie als zweitrangiges und Gewalt als primäres Mittel zum Überleben betrachten. Westliche Analysten stellen fest, dass der Militärapparat und die Sicherheitsstrukturen außerordentlichen Einfluss auf die Gestaltung der iranischen Außenpolitik gewonnen haben und das Land in Richtung einer aggressiveren und unberechenbareren Haltung drängen.
Das Paradoxe ist, dass Teheran mit jedem Versuch, Macht zu demonstrieren, seine eigene strategische Schwächung riskiert. Die Geschichte des Nahen Ostens ist voll von Beispielen für Regime, die Entschlossenheit mit strategischer Weisheit verwechselten. Khamenei hatte trotz all seiner ideologischen Ambitionen verstanden, dass Regionalmächte nicht zwangsläufig von einem äußeren Feind gestürzt werden, sondern erst dann, wenn sie die Kontrolle über die Folgen ihres Handelns verlieren.
In diesem Sinne stellt weder Israel noch die Vereinigten Staaten die größte Herausforderung für den Iran dar. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, ob es der neuen Führung gelingt, den Wunsch nach Rache, Prestige und Machtdemonstration mit dem Bedürfnis nach Stabilität des Staates in Einklang zu bringen. Denn in der Geopolitik bemisst sich Macht nicht an der Bereitschaft zum Konflikt, sondern an der Fähigkeit, ihn zu vermeiden.
Deshalb beobachten viele Diplomaten und Analysten die Entwicklung Teherans mit Sorge. Der heutige Iran scheint eher bereit zu sein, herauszufordern, anzugreifen und zu eskalieren. Es bleibt jedoch unklar, ob er gleichermaßen bereit ist, die Konsequenzen einer Strategie zu tragen, die ihn von der kühlen Vorsicht der Ära Ali Khamenei entfernt. Und genau darin liegt die größte Gefahr für die Region: nicht in der Macht Irans, sondern in der Bereitschaft der neuen Führung, Grenzen auszutesten, die ihre Vorgänger nicht überschritten haben. / Broschüre
Nuk me rruhet as per Iranianet qe kishin perandori e erdhen deri ne trojet tona e pastaj moren rruget e mutit nga Aleksandri Madh. Nuk me rruhet as per keta cifutet arabe qe shpiken nje histori fallco si greket se Mose i nderseu ne "Token e Premtuar" nga dreqi e i biri. Sot qe kane zaptuar boten me para kujtojne se kane zaptuar mendjet e shpirtin e njerezve, keta mjerane te planetit. Ta fillojme pastrimin nga mjeranet tane qe te mos na zaptojne mjeranet e tjere.
Analize e dobet e cila nuk merr parasysh asnje faktor social dhe ideologjik ne Iran. Irani eshte fuqi ushtarake, i pelqen apo jo ketij analisti. 45% e buxhetit ka kohe qe Irani i ka investuar ne armatime dhe teknologji ushtarake. Mjete dhe pajisjet ushtarake te Iranit rezultuan me efikase se ato te Izraelit e USA. Irani vertet nuk ka ate nivel mireqenieje si Izraeli (qe i bie qylit me paret e taksapaguesve amerikane) dhe USA, por ka nje po aq te armatosur sa ato. Ne fund te fundit, kjo eshte e gjitha nje loje qe per mendimin tim ka keto qellime: 1. Vjedhjen e vendeve si Kina, Japonia, Asia ne pegjithesi te cilat e marrin 90% te naftes nga lindja e mesme qe kalon neper ngushticen e Hormuzit, vecanerisht Europa dhe Kina eshte fokusi i kesaj "lufte", nepermjet ngritjes se cmimeve te naftes. 2. Shkaterrimi i ekonomive te vendeve sunite si Katari, UAE, Arabia Saudite etj per te rritur dominimin e Shiizmit si ideologji. 3. Per te promovuar dhe nxitur prodhimin ushtarak ne USA, si mjet fitimi per konsorciumet nderkombetare te armeve. Kaq mendoj une
Analizë brilante, por që nuk e nxjerr kush dhe pse e nxori nga gjumi letargjik krokodilin. Thjesht egoja dhe IQ sa e lopës e Trampit, apo shteti i thellë, përkatësisht lobet sionist/financiar, armatim, energji, IA
LUFTEN NUK E FILLOI IRANI. Kjo asht KRYESORJA.Te tjerat vijne ne rradhe me mbrapa. KUSH ASHT SHTET TERRORIST??? Kthim ne histori….Mbaje peshoren ne EKUILIBER!!!Eahh…Nuk ka per te ndodhe VLERESIM I SAKTE deri ne ate moment qe do te marre fund VARESIA NGA PARAJA!!!
Artikull racional. Bravo!
Amerikanet dhe Izraelitet luftojne vetem per populin e tyre , kurse politika Shqiptare vjedh per shtepin e vete dhe han mut per boten.
Ameriqenet e Izraelitet nuk jane autoktone ne trojet e tyre, por llupsa barbare. Me te gllaberuar i nisenkombet e tyre em me te gllaberuar do vazhdojne tere jeten. Mos e ngaterro jarin me dollarin. Paraja nuk te bej komb e shtet e perandori.
Z. Gjergj Turp per ate qe shkruan. Me sa duket nuk pranon te jeshe perendimor I duruari I future Uroj qe populist I Iran’s te clirohet sa me pare nga klikat islamiste
O atdhetar, nga gjuha më reźuĺton minoritar në Amerikë